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... | CARROSSERIE REINBOLT & CHRISTÉ, BASEL 52 SwissClassics Nr. 15 | 03.2007 Gründers und seiner Frau von Sohn Eugène bis 1894 weitergeführt. Aus dieser Zeit sind verschiedene noble Kaleschen, Jagdwagen, Schlitten usw. erhalten geblieben. Anschliessend wurde das Unternehmen von Jacques Reinbolt,Wagenlackierer, und Johannes Martin Christé, Sattler, übernommen und erfolgreich unter dem Namen der neuen Besitzer weiterbetrieben. Beide waren dem Vernehmen nach vorher mindestens zehn Jahre im Betrieb tätig gewesen. Im Lauf der Zeit wandte man sich vornehmlich den Luxuswagen zu und gab den Bau von einfachen pferdegezogenen Fahrzeugen auf. Auszeichnungen an Ausstellungen in Basel und Genf zeugten von der vorzüglichen Arbeit und dem guten Geschmack der Verantwortlichen in der Firma. Das Automobil hält Einzug Um die Jahrhundertwende nahm auch die Carrosserie Reinbolt & Christé den Bau von Automobilcarrosserien auf. Die vor allem in Frankreich immer zahlreicher das Strassenbild bestimmenden, modernen Motorwagen fanden langsam auch in der Schweiz ihre Liebhaber. Zwar bevorzugten immer noch viele Leute die «Equipage» für ihre Reisen und Stadtfahrten, und so wurden verschiedene Modelle von Pferdewagen weiterhin gebaut. An der Landesausstellung von Bern 1914 zeigt die Firma je einen traditionellen Mylord und Luxus-Dog-Cart. Essex Terraplane 6, Salon Genf, ...