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... Nino Farina war zu sammen mit Wimille, Varzi und Fagioli einer der wenigen, die vor und nach dem Krieg zu den Besten zählten, ja, er wurde 1950 erster offizieller Weltmeister vor Fagioli und Fangio, die zusammen mit ihm das sagenhafte Alfa- Romeo-Team der drei «Fa» bildeten. Einen letzten Höhepunkt verzeichnete Farinas Karriere 1953, als der Italiener in einem schönen Rennen den Großen Preis von Deutschland gewann und vom japanischen Kronprinzen Akihito be glückwünscht wurde. Nach 1956 legte Farina das Rennlenkrad endgültig aus der Hand, blieb aber mit dem Automobilsport stets in engem Kontakt, * Im Anschluß an den Großen Preis von Belgien, i n d e s s e n e r s t e r R u n d e J a c k i e S t e w a r t b e kanntlich seine Sturzverletzungen erlitt, regte Louis T. Stanley in der englischen Zeitschrift « A u i o s p o r t » d i e S c h a ff u n g e i n e r b e s s e r e n Verletztenhilfe für grosse Rennen an, Stanley, mit der Owen-Familie verschwägert und bei BRM wie im gesamten Grand-Prix-Sport sehr einflußreich, kritisierte die teilweise dilettan tischen Zustände bei der Sofortbehandlung gestürzter Fahrer, ferner auch die Verzögerungen, d i e a u s v e r k e h r s t e c h n i s c h e n G r ü n d e n i m A b t r a n s p o r t h i e r u n d d o r t e n t s t e h e n . D a m i t d i e Zustande wirklich bessern, hat Stanley nun die Initiative selber in die Hand genommen und ...