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... gedreht. Schliesslich gelangte ich, noch immer mit beträchtlichem Tempo, rückwärtsfahrend aufs Gras, drehte am Lenkrad, um das Auto wieder in Fahrtrichtung zu kriegen, Hess die Bremsen aus, hieb einen Gang hinein und versuchte, den Motor wieder zum Lau fen zu überreden. Während meiner vierfachen Ein lage war die Maschine natürlich abgestorben. Aber so leicht ging es auch nicht. Ein Abschleppwagen musste mich anziehen, und nach rund 20 Metern liefen alle vier Zylinder meines Turbo-Offenhauser wieder prächtig. Trotzdem musste ich in der fol genden Runde an die Boxen, um alle vier Räder wechseln zu lassen; bei den Drehern waren die Rei fen vollständig abgeschliffen worden. Es hat so den Anschein, dass ein Wagen, tritt man voll auf die Bremsen, sich in gerader Linie weiter dreht, zumal so jedes Rad gleich stark auf den Boden drückt. Wenn man zum Beispiel nach einer Hälfte eines Drehers die Bremsen loslässt, wird ein Rad mehr Rollwiderstand haben als ein ande res und der Wagen dadurch quer über die ganze Bahn schleudern. Aus dieser Kenntnis heraus stammt also die Hulmesche Regel zum Überleben, wenn sich Indianapolis rund um einen Wagen zu drehen beginnt anstatt umgekehrt. Dies war jetzt das zweite Mal in Indy innerhalb eines Monats, dass ich den Urgrossvater aller Dreher erlebte - und beide Male drehte sich der Wagen in der Mitte der Fahrbahn dahin, ohne irgendwo anzustossen; ...