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... auch die Verantwortlichen vom ADAC, in eine akute Krise geraten. Es gilt dieses Malaise zu beseitigen, bevor dieser wichtigen Veranstaltung das traurige Schicksal des Stuttgarter Solitude-Rennens widerfährt, wo die Dinge auch einmal so begannen. Was nämlich am Nürburgring fehlte, das war die vereinigte Langstrecken-Spitzenklasse - der Ford-Stall, die vollzählige Scuderia Ferrari, die Ferrari-Prototypen der traditionellen halb offiziellen Ferrari-Privatteams. Ein Vergleich: in Le Mans (wo man keineswegs alle ein gehenden Nennungen annimmt) standen 30 Prototypen mit über 1600 ccm am Start - am Nürburgring ein Dutzend, und auch das nur dank der 6-Wagen-Porsche-Streitmacht. Wenn nun also die Großen - Ford und Ferrari - samt Anhang zuhause blieben, wo liegen die Ursachen? Mehr noch als die anderen «kleine ren» Langstreckenrennen, an denen jeweils wenigstens einer der Großen dabei war, gerät das 1000-km-Rennen zwischen die Mühl steine der beiden Hauptakteure, die ihre Kräfte für Le Mans sparen wollen. Der Nürburgring stört die Le-Mans-Vorbereitungen, denn er findet ja nur gerade vierzehn Tage vor den 24 Stunden statt, und er ist nicht wichtig genug. Er bietet zu wenig Resonanz, das heißt: mit dem Nürburgring-Sieg kann man zuwenig an fangen, er bietet nicht das Prestige eines Le- Mansoder Daytona-Erfolgs. Also verzichtet man auf das Brötchen zugunsten des großen Kuchens, der in ...