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... lische Wirklichkeit, und wieder einmal sind mir die Worte eingefallen, die irgendwann einmal irgendwer in Verbindung mit dem Motorsport ge prägt hat: Man muss nicht unbedingt verrückt sein, aber es hilft. Der einzige, der an diesem Tag in Silverstone nicht gefroren hat, dürfte wohl Denis Jenkinson gewesen sein. Ich weiss nicht, was der grosse alte Mann unserer Zunft unter seinem dicken Pullover getragen hat, aber darüber trug er jedenfalls eine Jacke, einen gefütterten Anorak und noch eine Jacke. Stewart in Hochform Dabei hatte es so schön begonnen, mit wolken losem Himmel und so, und das schon am Trai ning. Alle guten Zeichen waren gesetzt, und über die paar «showers», die sich an den Trainings nachmittagen über die Bahn ergossen, regt sich ja in Silverstone niemand mehr auf. Da sorgt schon der Wind dafür, dass die Bahn in wenigen Minuten wieder trocken ist. Und was Spannung betrifft, so konnte man im Training auch nicht klagen. 16 Formel 1 waren gemeldet gewesen, 13 erschienen, aber das war keine Überraschung, denn Ickx (mit dem neuen Ferrari), Hill (Shadow) und von Opel (Ensign) waren wohl nur von den grössten Optimisten erwartet worden. Am ehe sten, so schien es, wäre noch Ferrari gekommen, aber dann machten die verschiedenen Streiks der Metallarbeiter und des Zolls einen Strich durch die Rechnung. Aber Stewart machte dafür eine seiner seltenen «appearences» in England ...