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... Begriffen auch größer war. 1965 ging die Geschichte erneut über 2000 Kilometer, diesmal fuhren auch Rennsport wagen mit. Und nun, 1966, wartete Francis gar mit einem 24-Stunden-Rennen auf, mit dem er nicht nur Sebring, sondern gleich auch Le Mans ausstechen wollte, indem er horrende Preisgelder aussetzte. Das ist alles recht schön, hat aber zwei ent scheidende Nachteile, wobei der eine eng mit dem anderen verbunden ist. Ob drei Stunden, 2000 Kilometer oder 24 Stunden - Francis' Ruf verpuffte im Leeren, und die Zuschauer, die einem internationalen Rennen erst den Rah men geben, blieben zu Hause. Noch 1964 meinte Joakim Bonnier, er hätte in Daytona «bestenfalls ein paar hundert» Schaulustige angetroffen. Selbst Gurney, die Ford GT und die Cobra brachten 1965 lediglich ein paar tau send Besucher zu Bill Francis' Mekka. Diesmal warb man mit Leitartikeln, 24-Stunden-Riesen preisen und gar Chaparral - es kamen keine 20000 - weniger also, als man bei gutem Wet ter an einem kleinen Bergrennen in Hinter dingsda erwarten darf! Dieser Zustand - und das ist der andere Nach teil — ist für die europäischen Bewerber nicht gerade ein überzeugender Anstoß, die immen sen Kosten der Übersee-Rennbeteiligung mit Begeisterung zu tragen. Wenn man bedenkt, daß die Kosten für den Einsatz eines einzigen Wagens - ohne den Wagen selber zu rechnen - für einen europäischen Bewerber ...