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... eben derselbe Rindt war, von dem man vorher gesprochen hatte. Nun, das Benzingespräch dauerte eben an diesem Abend noch ziemlich lange, und manch einer mag sich wohl über die unbe schwerte Auffassung des Österreichers ge wundert haben, der da im unbefangensten Gesprächston bemerkte, «entweder fliege ich raus oder ich werde Erster!» Daß Rindt aber genau nach dieser Auffassung Rennen fuhr, konnte man am nächsten Tag feststellen: nach e i n e r F a h r t , d i e s i c h h a a r s c h a r f a n d e r G r e n z e des Erlaubten bewegte, erreichte er das Ziel - überflüssig zu sagen, daß er seine Klasse über legen gewonnen hatte. Die Meinungen über sein Können waren im Anschluß daran ziem lich geteilt; die einen meinten, aus dem Mann könne mal was werden, die anderen waren vom Gegenteil überzeugt - sie billigten dem jungen Mann auf Grund seines Fahrstils nämlich keine große Lebenserwartung zu. Und wenn irgend jemand prophezeit hätte, Rindt werde drei Jahre s p ä t e r i n e i n e m W e r k s - F - 1 s i t z e n u n d z u r absoluten Weltklasse gehören, so wäre er ganz bestimmt ausgelacht worden. Heute jedoch, etwas mehr als fünf Jahre danach, hätte dieser I r g e n d j e m a n d d i e L a c h e r a u f s e i n e r S e i t e . Denn Rindt hat eine kometenhafte Karriere h i n t e r s i c h , e r f r e u t s i c h n a c h w i e v o r b e s t e r Gesundheit und muß zu den besten ...