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... ä h r e n d s i c h der Formel-2-Zirkus nach Süden In Richtung Porto Alegre begab, blieb ich für sage und schreibe 14 Stunden auf dem wegen Regens geschlossenen Flughafen von Rio hängen und e r r e i c h t e d i e R e d a k t i o n d a n k e i n e s I n R o m v e r passten Anschlusses mit einer Verspätung von fast 20 Stunden. Es war, wenn man's genau betrachtet, eine chaotische Reise mit Über raschungen vom Anfang bis zum Ende, ange füllt mit Einladungen in jeder Preisklasse (vom P r ä s i d e n t e n d e s S t a a t e s S ä o P a u l o b i s z u m %r sitzenden des lokalen Jockey-Clubs), mit Sieger ehrungen, Fernsehshows und Sportveranstal tungen anderer Sparten, mit Autojagden, wie man sie sich in unseren Breitengraden gar nicht vorstellen kann, und mit Verspätungen, wie sie es nur in Brasilien gibt. Wenn ich aber erkläre, d a s s i c h k e i n e S e k u n d e d a v o n m i s s e n m ö c h t e , so ist das wohl ein Beweis dafür, dass die Rennen bei einer für Europäer unvorstellbaren Atmo sphäre ausgetragen wurden, von einer nicht zu überbietenden Spannung waren, und dass man sich an den brasilianischen «way of life» schneller gewöhnt, als dass es für jemand, der anschlies send wieder in Europa zu arbeiten hat, gut sein kann. Und so waren auch die ersten Tage in der Redaktion wieder von jener Sorte, die man am besten vergisst. Die Arbeit wuchs einem über den Kopf, ...