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... wurde er als Fünfter abgewinkt – zwar ein gutes Stück hinter dem siegreichen Eugenio Castel lotti und dessen 3,3 Liter starkem Lancia Sport; aber knapp vor dem SSZ von Ugo Zagatos Sohn Elio. Biagiotti war anscheinend schwer beeindruckt von dem Automobil, denn nur wenige Monate später, im Februar 1955, kaufte er es Ruggero Ricci ab – in der Absicht, mit dem Alfa bei der Mille Miglia zu starten. Aus unbekannten Gründen schaffte er es jedoch nicht bis zur Startflagge, denn er verkaufte den Wagen bereits im Juni 1955 weiter. Chassis 01845 hatte Glück, denn es gelangte nicht erneut in den Besitz eines gaspedalverliebten Höllenreiters, sondern wurde Familienmitglied bei Maria Laura Pellicia, wo es für seltene Spritztouren in und um Florenz genutzt wurde. 1957, 1963 und 1968 wechselte der Alfa erneut die Besitzer, bevor er im September 1969 nach Rom verfrachtet wurde und in Signor Strippoli endlich einen langfristigen Besitzer fand. In Rom wurde der Motor generalüberholt, und es wurden neue Stoßdämpfer eingebaut. Dann wurde er sicher verwahrt – für über vierzig Jahre. Es ist daher keinesfalls überraschend, dass der 01845 in diesem ungewöhnlich originalen Zustand erhalten ist – und dass er schon seit Langem auf der Wunschliste etlicher Alfisti steht. »Der Wagen war uns seit Jahren bekannt«, bemerkt Lorenzo Marzullo vom internationalen Alfa Romeo Club Registro ...