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... ums Leben kam, erinnert nur noch ein Gedenkstein und – welche Ironie – ein nach ihm benannter Rastplatz an die Weltrekord-Versuche. Seit es das Auto gibt, hat die Jagd nach Geschwindigkeitsrekorden viele ungewöhnliche Geschichten geschrieben. Und leider immer wieder ihre Opfer gefordert, weil man die Grenzen der Physik auszuhebeln versuchte. Denn das Material war den Anforderungen nicht gewachsen, in anderen Fällen waren die Straßen schlechter als die Autos. Der Hunger nach neuen Rekorden war in den 1920er-Jahren besonders ausgeprägt. Um eine gezeitete Meile zu fahren, brauchte man allerdings mindestens fünf Meilen guten, ebenen Untergrund. Für Anlauf und Bremsmanöver. Die Speed-Freaks sollten bei ihren Versuchen, mit Topspeed in neue Bereiche vordringen – gegebenenfalls ins Jenseits – möglichst weit entfernt von normalen Bürgern gehalten werden. Öffentliche Straßen kamen also schon mal gar nicht in Frage. Neben ausgetrockneten Salzseen schienen stattdessen lange, breite Strände einige der wichtigsten Bedingungen zu erfüllen: Das bei Ebbe ablaufende Meerwasser hinterlässt brettharte, glatte Sandflä- chen, auf denen es sich prima racen lässt. Zumindest so lange, bis das Meer wieder zurückkommt und dem wilden Treiben für ein paar Stunden den Garaus macht. Der berühmteste dieser Strände ist wohl Daytona Beach, wo die ...