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... Gute Fotografen gab und gibt es viele. Wie aber schaffte er es, über Jahrzehnte im Rennzirkus so nah an den handelnden Personen dran sein zu können? Eisele fand, so denkt er heute, sein Entrée in die Rennsportwelt mit einem einfachen »Trick«: »Ich habe mich immer vorsichtig angenähert, ich drängte mich nie auf. Das war aber auch gar nicht notwendig, weil dieser Rennzirkus damals eine andere Welt war. Wissen Sie, dass man früher im Grunde einfach so in die Boxengasse, zu den Autos und den Fahrern gehen konnte? Fast alle ließen sich bereitwillig fotografieren und freuten sich anschließend sehr, wenn man ihnen ein paar Abzüge überließ.« Eine Methode, die ganz offensichtlich Erfolg hatte: Wolfgang Graf Berghe von Trips (ein frühes Vorbild für Eisele), Gerhard Mitter, Hermann Lang, Jacky Ickx, James Hunt, Niki Lauda, Jody Scheckter, Mario Andretti, Jim Clark, Jackie Stewart, Hans Herrmann, Graham Hill, Emerson Fittipaldi, Gerhard Berger, Ayrton Senna, Mika Häkkinen und Michael Schumacher – Eisele hatte sie alle vor seinem Objektiv. Und noch dazu in fast allen Situationen: im Cockpit vor dem Start oder beim Boxenstopp, FERRY PORSCHE Der rennbegeisterte Firmenchef beim Solitude-Rennen 1962 (l.); graue Gischt: der einzige Start eines F1-Rennens, den Eisele von hinten aufgenommen hat – am Nürburgring (u.) COLIN CHAPMAN Werner Eisele: »Es war ...