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... vier Florida-Prototypen. Das hier abgebildete Fahrzeug ist im Besitz des Mailänders Corrado Lopresto. Als Kenner und Sammler einzigartiger Klassiker und Merkwürdigkeiten widmet er sich mit nahezu religiösem Eifer italienischem Automobil-Design. Immer interessiert daran, seinen Besitz zu teilen, nutzt und zeigt er seine Autos regelmäßig in aller Welt. Verknappt und sachlich: Der Florida ist keine Anhänger-Queen. Nicht gesichert, aber wahrscheinlich ist, dass dieses Modell auf der New York Motor Show 1956 gezeigt wurde, bevor es der norwegischamerikanische Kjell Qvale (Motor-Mogul hinter der zeitweiligen Rettung von Jensen Motors, auch hinter ChampCars mit Hydragas-Aufhängung in Indianapolis) erwarb. Irgendwann in den 1960ern kaufte ein älteres Ehepaar den Florida. Später gelangte das Auto in den Besitz eines Vorsitzenden des Pebble Beach Concours, Ende der Neunziger kaufte es der Niederländer Paul Koot (der Mann hinter Zagatos Lancia Hyena). Obwohl der Lancia Florida Prototyp vor der atemberaubenden Kulisse der Villa Erba am Lago di Como in Italien fotografiert wurde, stiehlt die Umgebung dem Auto keineswegs die Show. Er ist umwerfend, das steht fest, doch seine Wirkung geht über den reinen Kitzel hinaus. Er verfügt über eine – in der besten Art und Weise – ganz eigenartige Attraktivität, nicht zuletzt wegen der un ver kennbar zauberhaften Referenzen ...