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... um ihn zu bauen. Paolo Martin: Der Name ist bei Weitem nicht so berühmt, nicht so berüchtigt und furchteinflößend wie Giorgetto Giugiaro oder Marcello Gandini. Und doch gehörte Martin zu den originellsten Gestaltern seiner Generation. 1943 in Turin geboren, begann er schon als Teenager im Studio Michelotti. Als Protegé Giovanni Michelottis wurde er in die Geheimnisse der Gilde eingeweiht, bevor er 1966 zu Bertone wechselte, ein Jahr später zu Pininfarina. Schon bei seiner ersten Arbeit für die Firma legte er die Latte hoch an. Dass er Auseinandersetzungen nicht fürchten würde, war beim ersten Entwurf klar, danach wurde es immer wieder erneut untermauert. »Alle Autos, die ich von 1967 bis 1971 für Pininfarina gestaltet habe, waren extrem unterschiedlich«, so Paolo Martin. »Für mich war das eine Art Markenzeichen, es war mir wichtig, mich abzugrenzen. Mein erster Wagen, der Ferrari Dino 206 Berlinetta Competizione, entstand bei mir zu Hause auf dem Balkon. Mit seinen schlichten Linien entsprach er der Ästhetik, die mir Michelotti beigebracht hatte. Dass er später Spoiler verpasst bekam – vorne und einen enorm großen am Heck – war die Entscheidung von General-Manager Renzo Carli.« Die Einmischung Carlis mag ihn verärgert haben, doch richtig niedergeschmettert war er von der Reaktion des Teams auf seinen Modulo-Entwurf. Offenbar war Martin der weitere ...