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... Talk unseres Gastgebers geht in die heiße Phase. Er fährt mit schwerem Geschütz auf, Fachausdrücke donnern auf uns nieder, für Fabio Filippini ist der Modulo ein Meisterwerk. Täglich passiert Pininfarinas Designchef diesen fantastisch fantasievollen Flugkörper auf Rädern. Seine Worte dazu bleiben überraschend sachlich, doch sein Blick offenbart unverhohlene Begeisterung. An der Designsprache, so spricht der Direktor, sei auffällig, wie sie alles filtere und durchdringe: vom aktuellen Konzeptauto, dem Sergio, bis zum iPhone. Ihn habe der Modulo veranlasst, die Zeichenstifte zur Hand zu nehmen. Dem Modulo, so Filippini ganz trocken und distanziert, verdanke er seine komplette Karriere. »Es ist schon erstaunlich, wenn man bedenkt, was damals noch alles möglich war. Die späten Sechziger und frühen Siebziger waren für Konzeptautos eine fantastische Zeit. Ganz oben rangieren für mich drei davon: der Bertone Stratos HF Zero, der Pininfarina Ferrari 512S Berlinetta Speciale – der inzwischen in Vergessenheit geraten ist – und der Modulo. Der spielt in einer eigenen Liga, die anderen haben noch einigermaßen vertraute Formen, aber am Modulo ist alles völlig anders. Besucher im Pininfarina-Museum zieht es automatisch zum Modulo. O C TA N E N OV E M B E R 2 01 3 6 3 ...