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... (abgeregelt; rund 295 km/h sind drin); 0–100 km/h in ca 4,6 Sek. im Dach, die Platz für Helme schaffen sollen, das kurze Stummelheck. Nur den mächtigen Heckflügel haben nicht alle. Die GTS-R schon. Unsere ist das 66. Exemplar einer auf 100 Stück limitierten Sonderserie, mit der Dodge den Gewinn der GT-2-Weltmeisterschaft feierte. Es überrascht nicht, dass alle verkauft waren, noch bevor eines gebaut war. Neupreis 1998: erschwingliche 130.000 DM. Also raus aus der Garage. Leise grummelt der Motor vor sich hin, nur unmerklich schüttelt sich die Viper – und wirkt doch wie ein nur mühsam im Zaum gehaltenes Tier. Einsteigen ist eine umständliche Übung: Der Stahlrahmen der Viper mit seinen Rohrhauptund Seitenträgern bedingt breite Schweller. Die Kabine ist intim geschnitten, viel Platz nimmt die überbreite Mittelkonsole weg. Fünfpunkt-Gurte von Oreca machen deutlich, dass die Viper sich auf der Rennstrecke am wohlsten fühlt. Und schon wird’s ein bisschen schwierig: Ohne mühsames Rangieren geht nichts: Der Wendekreis verdient seinen Namen nicht. Eigentlich waren die Viper-Modelle seit ihrer Geburt 1992 zuverlässig auf Krawall gebürstet und faszinierten mit dem Zehnzylinder-Donner aus den Sidepipes, die es in Europa nur bis 1995 gab. Und so sind wir doch etwas überrascht, wie leise die Viper vor sich hin brabbelt, wie kommod sie im Stadtverkehr ...