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... Originalzustand von 1960 zurückversetzt und verschafft dem Fahrer wie kaum ein anderer Oldtimer ein absolut authentisches Fahrgefühl. Aus dem tiefen Sitz heraus schaut man durch die gewölbte Windschutzscheibe auf die lange Motorhaube mit ihrer auffälligen Lufthutze. Das Armaturenbrett ähnelt dem eines serienmäßigen 3000ers, mit Ausnahme der bei- AUSTIN-HEALEY 3000 von 1960 den Heuer-Stoppuhren auf der linken Seite. Das sind nicht irgendwelche Stoppuhren. Es ist der originale Satz von Pat Moss. Drückt man den Starterknopf, meldet sich der Sechszylinder unverzüglich mit einem sexy Gurgeln. Sofort fällt auf, dass die Pedale – anders als im 100 – für die Spitze-Hacke-Technik perfekt angeordnet sind. Leichtgängig wie im 100 ist die Schaltung, obwohl die Knöchel beim Einlegen des ersten und dritten Gangs der Unterkante des Armaturenbretts gefährlich nahe kommen. Das ist schnell vergessen, hat man erst die offene Landstraße erreicht. Da dauert es nicht lange, und man kommt sich vor wie Walter Schock oder Rauno Aaltonen oder Timo Mäkinen auf einer internationalen Rallye des Jahres 1960. Auf mysteriöse Weise scheint man sich nicht nur in einer anderen Zeit zu befinden, auch die Landschaft verwandelt sich in ein kroatisches Tal oder einen Alpenpass. Ein Werks-Healey lässt eben Träume wahr werden. Überraschend ist die gute Balance, mit der sich der 3000 in die ...