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... »Wir haben komplett unrestaurierte Autos gesehen, deren Karosseriebefestigungen ein Witz waren«, sagt Everard von JME Healeys. »Mein Groß- vater hat bei Healey als Vorarbeiter gearbeitet. Der hat mir erzählt, dass die Befestigungen im Dreierpack aus dem Blech ausgestanzt wurden. Aus dem Grund hatte die obere eine andere Form als die untere. Kein Wunder, dass es eine Ewigkeit dauerte, die Kotflügel so zu montieren, dass der Spalt auf beiden Seiten der Tür gleich war.« Abgesehen von diesen im Grunde kosmetischen Mängeln (exzentrisch und charmant, eben englisch!) gab es am 100, so wie er aus der Fabrik rollte, nicht viel auszusetzen. Zur Standardausstattung gehörten ein Overdrive, eine Persenning, Speichenräder und sogar eine Heizung – für einen britischen Sportwagen vor sechzig Jahren ziemlich ungewöhnlich. Dagegen entsprach die Regenausrüstung in Form von vorkriegsmäßigen Steckfenstern und zeltähnlichem Dach mit Gestänge schon eher den Erwartungen. Die rasche Beschleunigung des Healey Hundred wird von dem charakteristischen Heulen der Gänge begleitet. Der Schalthebel – weit weg auf der anderen Seite des Getriebetunnels angebracht – lässt sich akkurat, um nicht zu sagen aalglatt, von Gang zu Gang bewegen. Und die Lenkung, bei geringem Speed eher schwerfällig, fühlt sich mit zunehmendem Tempo wunderbar leicht und präzise an. Lediglich die ...