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... Auf dem Siegerpodest landete letztlich ein Auto wie der Fiat Croma JTD Biodiesel. Wer sollte sich eigentlich für diese Art des Motorsports begeistern? Vielleicht die Automobil-Sponsoren, angetrieben von der müden Hoffnung, ihre fußlahmen Gefährte im Um feld historischer Boliden einem automobilbegeisterten Publikum zu präsentieren? War es den Verantwortlichen wirklich entgangen, welche Schmach sie ihren Experimentalfahrzeugen zufügten, wenn diese von achtzig Jahre alten Klassikern mühelos versägt wurden? Oder noch schlimmer, wenn sie erlahmt am Straßenrand liegen blieben und die Öko-Piloten zusehen mussten, wie die Vertreter des klassischen Automobilbaus winkend vorüberfuhren? Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: natürlich haben sportliche Vergleichsfahrten für Automobile mit alternativen Antrieben ihre volle Berechtigung. Als An hängsel an attraktive Oldtimer-Veranstaltungen drängt sich aber der Eindruck auf, dass es hier vor allem darum geht, die Popularität der Klassiker-Veranstaltung zu nutzen und sich damit am Ende ein größeres Stück vom Sponsorenkuchen der Automobilhersteller zu sichern. Es ist beruhigend, dass dieser Versuch von den Fans am Straßenrand durchschaut wurde. Und noch besser, dass der Veranstalter der Targa Florio die Größe hat, diesen Unsinn nach nur zwei Versuchen jetzt sangund klanglos zu beenden. Berthold ...