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... etwas feiner als beim Ex-Arbeitgeber Enzo Ferrari. Mit Einzelradaufhängung und kultiviertem Fahrwerk, Scheibenbremsen rundum und Alu-Karosserie war der 350GT schlichtweg besser als Ferraris 330GTC. Punkt. Mit dem 400GT 2+2 stieß der wütende Stier noch einmal ins Fleisch der Blaublütler aus Maranello. Obwohl dem 350GT optisch sehr ähnlich und mit gleichem Radstand versehen, wurde der Wagen doch etwas länger gebaut, um vier Personen bequem unterbringen zu können. Tatsächlich ist jedes Karosserieblech anders und, Motorhaube und Kofferraumdeckel ausgenommen, aus Stahl gefertigt. Auch ersetzte man das von ZF zugekaufte Getriebe durch eine Eigenentwicklung mit ebenfalls fünf Gängen. Als Gegenmittel zum gestiegenen Gewicht bohrte das Team den Motor von 3,5 auf vier Liter auf, mit satten 320 PS als Resultat. In nackte Zahlen übersetzt: 0–100 km/h in 7,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 250 km/h. »Besser als das glamouröse Umfeld aus exotischen und handgebrauten Geschossen«, lobte die zeitgenössische Presse fast einhellig. Dem einen oder anderen mag bereits aufgefallen sein, dass das Auto auf dem Bild unten keine Außenspiegel trägt. Ist das nicht herrlich? Ein so überlegenes Auto – und dann auch noch so hell und übersichtlich, dass man damals einfach auf Außenspiegel verzichtet hat. Und das Armaturenbrett? Eine ziemlich willkürliche ...