Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... eines (nein gleich elf!) Bentley, vier 6- und 8C-Alfa, vier Mercedes SSK ... Dazu noch weitere Preziosen in Form eines 540K in original Kriegs-Grau, diverse Invicta, Maybach und Lagonda. Der Höhepunkt ist stets die Querung des Hahntennjochs, wo sich die Fahrzeuge durch eine unwirklich anmutende Mondlandschaft auf fast 2.000 Höhenmeter hochkämpfen. Dass Organisationsleiter und Rallye-Profi Armin Schwarz für diesen Aufstieg seine Eisspione vorausschicken muss, sagt alles über die Wetter-Kapriolen. Trotz Regen, Nebel und Eiseskälte ist keins der Teilnehmerteams ausgestiegen. Nur die empfind lichsten der Bentley-Boys bauten für den Sturm auf die Alpenpässe ihre Ver decke auf, ansonsten dominierten Barbour-Jacken, Helme und Schirme das Bild. Wenn Hoteliers einladen, ist spätestens am Abend für wärmende Stimmung in zünftiger Atmosphäre gesorgt. Die wird am Arlberg traditionell nicht von Sponsoren-Horden getrübt. Mercedes Classic unterstützt die Veranstaltung präsent, aber so dezent, wie man sich das für eine Rallye unter Freunden wünscht. Darunter wie immer auch Motorsport-Profis wie Ellen Lohr, Klaus Ludwig oder Karl Wendlinger, der das Reglement einer Gleichmäßigkeitsfahrt sichtlich wörtlich nahm und witzelt: »Am ersten Tag waren wir auf Platz 90, heute auf Platz 91 ...« Den Sieg erkämpften sich Hans Ulrich und Danielle Sachs im (geschlossenen) ...