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... und Fernsteuerungen. Weil auch das Interesse an Autorennbahnen generell zurückging, kam, was kommen musste: Neuhierl ging 1985 in Konkurs. Mit gestrafftem Produktsortiment (ohne Flugzeugund Bootsmodelle) wurde bis 1998 weitergewirtschaftet. Irgendwie. Bis 1999 die Österreicher übernahmen. Eine Familie namens Stadlbauer, die ohnehin schon seit den Siebzigern für den Vertrieb in Österreich zuständig war. Langsam arbeitete sich Carrera nach vorn und bog bald endgültig als Sieger in die Zielgerade ein. Speziell für Einsteiger und Jugendliche entstand 2001 »Carrera GO!!!«, eine Rennbahn im Maßstab 1:43, von der mittlerweile zehn Millionen Sets und zwanzig Millionen Fahrzeuge verkauft wurden. Ihr Vorteil: relativ preiswert und Platz sparend. Das erfolgreichste Go-Set ist das Nintendo-Mario-Kart-Set mit den Fahrzeugen DS Mario B-Dasher und DS Mario Brute. Ab 2004 zog zudem die digitale Welt mit ein: Mit dem System »Carrera Evolution Pro-X« können bis zu vier Fahrer ihr Rennen austragen und auch die Spur wechseln. Fanclubs in der ganzen Welt tragen längst ihre Meisterschaften aus. Heute überzeugt das in Puch in der Nähe der Stadt Salzburg angesiedelte Unternehmen auch durch schiere Zahlen – trotz starker Konkurrenz: Über die Carrera- Homepage, die in sieben Sprachen aufgerufen werden kann, und ein eigenes Internet-TV-Format können sich Carreristi zum ...