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... hatte sich – vor allem dank Ed Coles Vision und Entschlossenheit – seinen Platz als Amerikas Sportwagen erobert. Die Ära von Nr. 1 im Rampenlicht des Motorsports währte nicht ganz so lange. Wochen später stellte sie auf dem GM-Testgelände mit 253 km/h einen Geschwindigkeitsrekord auf – aber das war’s dann auch. Was danach mit der legendären Nr. 1 geschah, ist lückenhaft bis gar nicht belegt. Sie wurde eingemottet und nicht mehr gesehen, bis sie um 1990 im Gewahrsam eines früheren Projekt-Insiders wieder auftauchte. Wie und warum sie wieder ans Tageslicht befördert wurde, ist unbekannt. Das Einzige, was man weiß, ist, dass sie von dem Sammler John Baldwin gekauft, einer langwierigen und umfassenden Restaurierung unterzogen und später an Harry Yeaggy verkauft wurde. Yeaggys Privat-Museum in Cincinatti beherbergte auch den Ford GT40, mit dem Hobbs/Hailwood die 24 Stunden von Le Mans 1969 bestritten haben, einen Duesenberg SJ Mormon Meteor und einen Goldfinger-Aston-Martin. Heute lebt die Corvette in einem Vorort irgendwo in Ohio – beim Corvette-Fan Chuck Ungurean. Das im Jahr 2011 von ihm erworbene Fahrzeug ist noch immer makellos. So wie es dasteht, könnte es direkt von der 1956er Sebring-Startaufstellung hierher gebeamt worden sein – bis hin zu den Firestone- Super-Sport-Rennreifen, die Berichten zufolge zum originalen Team-Kontingent ...