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... steigerte die Spannung, das Auto sah aus wie der Fluchtwagen, den Darth Vader nie hatte. Aus dem Cockpit wie aus einem Kampfjet stieg Firmen-Präsident Stephan Winkelmann. Allerdings nicht ganz so schnell: Erst das Lenkrad entfernen, auf dem Armaturenbrett ablegen, das Kuppeldach mit elektrischer Steuerung öffnen und mit den Füßen auf den Sitz steigen. Dann musste er sich auf der linken Karosserieseite präzise an eine ganz bestimmte Stelle setzen, um die Beine um 180 Grad vom Interieur (von Alessandro Dambrosio maßgeschneidert für nur einen Fahrer) wegzudrehen zur Fahrzeugaußenseite. Dann war er mit den Füßen auf dem Boden und verließ das UFO. Tosender Applaus. Winkelmann bat den Schöpfer des Egoista getauften Unikats auf die Bühne – Walter De Silva, Chefstylist der Volkswagen Group. »Ich hatte den Wunsch«, verkündete der Italiener, »ein Geschenk zu machen, und da kam mir der Gedanke an ein Auto, das das Wesen von Lamborghini unterstreicht: Die Fahrzeuge werden dort von jeher mit großer Leidenschaft und viel Herz gebaut. Der Verstand rückt in die zweite Reihe« , so ein sichtlich bewegter De Silva. Tatsächlich entstand der Egoista aus der Begeisterung für Innovationen und alternative Lösungen heraus – eben der Leidenschaft, die Lamborghini von jeher kennzeichnet. »Dieses Auto ist für nur eine Person gemacht, die Freude empfinden und ihre ...