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... nach Hamburg. Dann ging die Liebe, Hamburg blieb, und die Fotografie suchte sich ihr Spielzeug. »Ich glaube nicht an Zufälle, aber an Dinge, die passieren müssen. Ich war im Urlaub mit einem Freund unterwegs. Bei einem Antiquariat sehe ich diese kleinen Autos, den Citroën DS von Charles de Gaulle. Den haben wir gekauft. Keine Ahnung warum, abends bin ich dann auf den Boden gesprungen und habe mir gesagt: Damit mache ich jetzt Gangster filme! Gangsterszenen! Die habe ich nachgestellt – und mich dabei einfach nur amüsiert.« Erst zwei Monate später beim Betrachten von Urlaubsfotos entdeckt er die fotografierten Gangsterszenen wieder und ist begeistert. Er betreibt seine eigene Marktforschung und zeigt die Bilder Freunden und Bekannten. Die Reaktionen: »Gute Fotos, was ist das? Woher kommen die Autos?« Keiner bemerkt, dass es Modellautos sind. Das war der Moment, in dem er sich sagte: »Wow, da kann ich was draus machen. Das ist großartig.« 2009 kam die erste Ausstellung: La French Connection , Les années Gangster en France 1955–1975. Die bizarren Bilder leben von einer düsteren, surrealen At mo sphäre. Sie ziehen den Betrachter in einen Film. Einen Film im Stil des Neo Noir. Spannung liegt in der Luft und lässt eine aufwendige Inszenierung vermuten, große Beleuchtung, riesige Produktion. Oder ist doch alles nur Photoshop? »Ich habe keine ...