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... TUB- und H-Serien mit den nach vorne gezogenen Fahrerkabinen. Zudem gilt er als Mentor der meisten Citroën-Ingenieure der sechziger Jahre – und als geistiger Vater des SM. So wie bei seinem eigenen Förderer Gabriel Voisin, war Lefèbvres ursprüngliches Betätigungsfeld die Luftfahrt. Nach seinem Abschluss als Ingenieur für Flugzeugbau wurde er 1914 umgehend zum Kriegsdienst eingezogen. Aufgrund rheumatischer Fieberschübe wurde er schnell wieder ausgemustert. Zwei Jahre später schloss er sich Voisins erfolgreicher Produktion von Kampfflugzeugen an. Neben ihrer Faszination für fliegende Kisten teilten die beiden Franzosen eine gewisse Schwäche für das andere Geschlecht und so manche andere schöne Seite des französischen savoirvivre . Als Voisin nach dem Krieg zum Autobau wechselte, blieb ihm Lefèbvre treu und ging mit. Ein besseres Lernumfeld ist kaum vorstellbar: Voisin entsprach der seltenen Kombination aus Künstler und Techniker, Forschung und Entwicklung bedeuteten ihm mehr als Herstellung und Verkauf. Unermüdlich laborierte Gabriel Voisin an Luxuswagen, parallel aber auch an Fahrzeugen für Geschwindigkeitsrekorde und Motorsport. Ergänzend dazu war Lefèbvres Einfluss auf die Rennwagen eher praktisch als visionär, maßgeblich federführend wohl bei der Entwicklung des Voisin C6, auch bekannt als »Laboratoire«. Für Voisin konzentrierte sich ...