Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... am 31. Oktober 1999 im walisischen Seebad Aberystwyth starb. In vielen einfachen britischen Autos steckt eine Menge Charles Griffin. Seine Aufgaben waren jedoch selten einfach. Über den Designprozess für neue Autos in der BMC-Fabrik in Longbridge in den 1960er-Jahren sagte er einst: »Das Gebäude fiel quasi um uns herum auseinander, es war einfach kein Geld da.« Da mag man sich fragen, wie er die ausgedehnten Turbulenzen bei British Leyland, von den Sparmaßnahmen der 1940er-Jahre bis zum Thatcherismus der 1980er-Jahre, überstanden hat. Vielleicht half ihm sein Glaube: Er war praktizierender Christ. Unter einem so strahlenden Stern wie Sir Alec Issigonis traten große Talente wie dieser britische Ingenieur oft in den Hintergrund. Um so mehr ein Grund, ihn und seine Leistung heute nicht zu vergessen. Seine Kollegen bei der British Motor Company (BMC) sagten über ihn, er sei die »90 Prozent Schweiß hinter Alec Issigonis‘ 10 Prozent Inspiration« gewesen. Es fällt schwer, angesichts dieser Aussage nicht in sich hineinzuschmunzeln. Issigonis, den man aufgrund seiner Herkunft hinter seinem Rücken als »griechischen Gott« bezeichnete, war ein Mann mit brillanten Ideen, aber er war umgeben von engagierten Persönlichkeiten, die alles dafür taten, seine Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Einer davon war Charles Arthur Griffin. Wer jemals einen Morris 1100, einen Austin ...