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... hölzernen Boot voller Benzin, das zwölf Weber- Vergaser überall hin verteilen. Für die meisten von uns würde auch jede andere Aquarama reichen. Von denen gab es 288 »Basistypen« (1968–72), etwas über 200 Super Aquarama (1963–71) und 278 Aquarama Specials (1972– 1996). Die Riva-Legende und die der Aquarama im Speziellen basiert nicht allein auf der Optik und der Romantik. Diese Boote sind auch berühmt für ihr Handling. Genauso, wie der Wechsel von Radialzu Stahlgürtelreifen Autos einen Mordsschub verlieh, konnten Boote mit einem V-förmigen Rumpf jetzt weitaus schneller das Wasser durchschneiden. Es gibt die Anekdote, nach der Carlo Riva einmal Fiat Mogul Gianni Agnelli eine Aquarama zum Testen gab. Falls er es schaffen würde, das Boot auf die Seite zu legen, könne er es behalten, versprach Riva. Agnelli versuchte es so lange, bis der Tank leer war. Ende der 1960er-Jahre freundete sich Riva mit der Glasfaser-Technologie an und setzte sie für seine größeren Boote wie den Kabinenkreuzer Superamerica (man beachte die Ferrari-Analogie!) ein. Als letzte Serienmodelle wurden 1966 die Junior und 1968 die Olympic auf Kiel gelegt, ehe Carlo Riva 1969 die Werft an eine amerikanische Investorengruppe verkaufte. Danach wechselten die Besitzverhältnisse noch mehrmals, seit 2000 ist Riva eine Tochtergesellschaft der italienischen Ferretti Gruppe. Die ...