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... Händler waren überzeugt, dass der Avanti auch allein überleben konnte. Sie kauften die komplette Werkzeugausstattung, die Gussformen und die restlichen Teile und gründeten ein Unternehmen zum Verkauf des Avanti II mit Antriebsstrang von General Motors. In den nächsten 40 Jahren sollte der Avanti zahlreiche Veränderungen und ebenso viele neue Firmenbesitzer erleben – manche besser, manche schlechter, keiner wirklich profitabel. Als 2007 der Name zu Grabe getragen wurde, gab es in etwa genauso viele Nicht-Studebaker- Exemplare wie Original-Avanti. Sammlerwert haben heute nur noch die Studebaker-Autos. Laut Kinney gibt es gute R1 für 35.000 bis 55.000 Dollar, während der Wert eines sehr guten R2 mit manuellem Vierganggetriebe an die 100.000 Dollar heranreichen kann – nicht billig, aber ein Schnäppchen verglichen mit einer Corvette Z06 mit geteiltem Heckfenster von 1963. Die Form des Avanti muss man mögen und er ist kein Kandidat für einen Schönheitswettbewerb. Aber genau aus diesen Gründen halten seine Besitzer felsenfest zu ihm. Und es gibt wohl kein anderes Auto auf dieser Welt, das besser geeignet wäre, ein Designportfolio zu ergänzen, das das »Steel House« von Donald Wexler, den »Lounge Chair« von Ray und Charles Eames, die »Ball Clock« von George Nelson und Lithografien von Saul Bass umfasst. »Er ist das ultimative Mid-Century-Modern- Auto«, ...