Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... eine einzigartige Designsprache, die bis heute überraschend frisch wirkt. »Er sieht immer noch modern aus«, schwärmt Will Weigler, einer der Eigentü- mer. »Die Leute fragen mich immer, ob es ein neues Auto ist.« Offen gestanden bin ich kein Fan des Avanti. Und trotzdem verspüre ich beim Anblick von Weiglers türkisfarbenem Exemplar von 1963 einen Anflug von Bewunderung. Anstatt den Wagen mit Chrom und Heckflossen zu verunstalten, haben Loewy und sein Team ihn Zentimeter für Zentimeter gestylt, von der einseitigen Ausstülpung der langen Motorhaube bis zu den Radkästen, die das Startund Wiedereintrittsprofil einer Rakete nachempfinden sollen. Und auch das aus Acrylglas gefertigte Studebaker-Emblem verdient Beachtung. Der Innenraum wirkt elegant und wird von einem ebenso zeitgemäßen wie zeitlosen Zweifarbschema beherrscht. Die gesteppten Schalensitze ähneln mehr denen der damaligen Alfa Romeo als den thronartigen Sitzen und Sitzbänken der amerikanischen Autos jener Zeit. Das Armaturenbrett ist funktional gestaltet und voll bestückt. Die Mittelkonsole beherbergt den Schalthebel und eine Ansammlung von Knöpfen, dazu gibt es einige Schalter am Dachhimmel – wie im Cockpit eines Flugzeugs. Die großen Glasflächen verleihen dem Innenraum eine angenehme Luftigkeit und erzeugen den Anschein von viel Platz. Anders als bei den meisten anderen ...