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... als der extravagante Raymond Loewy? Der in Paris geborene und im Ersten Weltkrieg mit Orden dekorierte Loewy war damals der berühmteste Industriedesigner der Welt. Bekannt – wenn auch nicht ganz zu Recht – als der »Vater des Stromliniendesigns«, hatte er es auf die Titelseite des »Time«-Magazins gebracht. Seine Entwürfe reichten vom Logo für British Petroleum über die Grafik für die Air Force One bis hin zur Baldwin-Diesellokomotive mit Haigesicht und der Innenraumgestaltung der Weltraumstation Skylab. In der Automobilwelt verdiente er sich 1953 mit dem Studebaker Starliner Coupé, das seiner Zeit weit voraus war, Ruhmeshallenstatus. Doch Loewy hatte auch Kritiker. Sie waren der Meinung, der Ruf des Designers beruhe ebenso stark auf seiner verkaufsfördernden Kompetenz wie auf seinem Designgeschick. »Er war ein fescher Kerl, der sich hervorragend vermarkten konnte«, sagt Jim Gaudineer, der in Loewys herrlichem Mid-Century-Modern-Haus in Palm Springs wohnt. »An der Tür brachte er seinen Namen an, aber dahinter umgab er sich mit den talentiertesten Designern der Welt.« Als Egbert ihn am 6. März 1961 einstellte, lebte Loewy in Palm Springs, wo sich Prominente wie Frank Sinatra und Dean Martin wegen des wolkenlosen Himmels und der modernen Architektur in Scharen niederließen. Anstatt wegen der Designarbeit am Avanti nach South Bend zu ziehen, brachte ...