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... Pionier in Deutschland. Die Motoren wurden mit der Botschaft vermarktet, der erste »funktionierende deutsche Achtzylinder« zu sein; eine versteckte Anspielung auf den gescheiterten Hansa-Lloyd. Der Reihenachter mit fünf Litern Hubraum und einer obenliegenden, per Königswelle angetriebenen Nockenwelle war für seine Zeit hochmodern. Die Kurbelwelle war zehnfach gelagert, es kam ein doppelter 35IFF-Vergaser von Solex zur Anwendung, als Leistung wurden 100 PS angegeben. 1937 »DER BLICK ÜBER DIE LANGE, TIEF SCHWARZE MOTORHAUBE AUF DIE KÜHLERFIGUR UND DIE DAVOR SICHT BARE STRASSE ERZEUGT EIN GEFÜHL DER ÜBER LEGENHEIT. ES IST KÖNIGLICH.« stieg die Leistung dank einer geänderten Nockenwelle und der von 5,8:1 auf 6,1:1 erhöhten Verdichtung auf 120 PS. Dieser Motor war in der Modellreihe 850 bis einschließlich 855, zunächst mit 100 und später 120 PS, und auch in der Serie 951 zu finden. Die begehrtesten mit diesem Achtzylinder ausgestatteten Horch-Fahrzeuge sind die Baureihen 853, 853 A und 855, die bereits ein verbessertes Fahrwerk mit zwei Querblattfedern vorn und hydraulischen Trommelbremsen mit Bosch-Dewandre-Servounterstützung besaßen. Besonders gelungen sind einige 853 A Roadster mit Karosserie von Erdmann & Rossi und Voll & Ruhrbeck. Horch fertigte jedoch auch viele Karosserien im eigenen Haus oder ließ sie nach eigenen Zeichnungen ...