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... dem 930 3.0 von 1974, auf 260 PS und 1988 im 3,3 Liter auf 300 PS auf. Selbst ein Basis-Carrera 993 schickte Mitte der 90er-Jahre 272 PS auf die Hinterachse. Doch was den 911 wirklich so stark absetzt von allen anderen ist sein Nonkonformismus. Es gibt schlicht keinen anderen Sportwagen wie diesen, noch hat es jemals einen gegeben. Der E-Type hingegen ist ein Beispiel für ein wunderschön gestyltes, aber vergleichsweise konventionelles Auto. Doch der Lauf der Zeit ist wichtig. Ebenso wie die Tatsache, dass die begehrtesten E-Type die frühesten Exemplare sind. Der Jaguar startete in Bestform, auf die ein schleichender Niedergang folgte. Der 911 begann bescheiden – und entwickelte sich dann weiter. 1989 flossen mit dem »964« erste wichtige Verbesserungen ein, doch die Seitenfenster-Grafik, die Türen und der Armaturenträger waren noch immer vorhanden, als der erste wassergekühlte 911, der »996«, Ende der 90er-Jahre den Staffelstab übernahm. Was für eine Lebensspanne! Wenn der E-Type den vorlauten Schmollmund und die Prahlerei von Mick Jagger verkörpert, so steht der 911 für die Musik von Paul McCartney: wohlüberlegt, durchkomponiert, mehr wahres Genie als Showman. Inwieweit das den 911 zu einem besseren Auto macht, ist eine andere Frage. Sicher auch abhängig von der Art, wie sich beide bewegen lassen. Was uns nun Robert Coucher hoffentlich ...