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... weitgehend ununterbrochene Landschaft aus Hochglanz-Kohlefaser und Alcantara, ergänzt um einen genoppten Gummiboden. Es gibt kein Radio, dafür Handkurbeln für die Seitenfenster und auf der schmalen Mittelkonsole lediglich zwei Klimaanlagen-Regler, die Handbremse und eine Ferraritypische offene Schaltkulisse. Alles was man so braucht, aber nicht mehr. Der V12 läuft schön rund im Leerlauf, und der leicht vibrierende Sitz fühlt sich an, als wäre er direkt am Motor angeflanscht. Trotz eines 1,80 Meter langen Schaltgestänges mit vier Kreuzgelenken ist die Schaltung gefühlvoller und flüssiger als in jedem der V8-Modelle. Am Ende fängt man an, die Drehzahl an jeden Gangwechsel anzupassen. Nicht weil es wirklich nötig ist, sondern weil es so viel Spaß macht. Der Motor ist ebenfalls ein Juwel. Er hat zwar »unten herum« weniger Drehmomentreserven als die V8, doch es lohnt sich, auf Leistungssuche zu gehen. Der befreit aufdrehende V12 lockt mit einem aufregenden oberen Ende des Leistungsbandes, zumal das Fahrwerk so viel ausgewogener abgestimmt ist als beim F40. Die Lenkkräfte sind zwar hoch, doch noch gut zu stemmen und mit genügend Gefühl zur Straße. Auch die Bremsen – ohne Servo – lassen sich gut dosieren. Egal ob nun langsam oder schnell bewegt – der F50 ist die wahre Freude. Er ist nicht so brutal schnell oder exquisit wie die anderen komplett ...