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... Der F50 legte die hauseigene Messlatte mit 202 mph (325 km/h) nur ein wenig höher, während der Enzo immerhin eine Topspeed von »217 mphplus« (knapp 350 km/h) für sich reklamierte. Rund ein Jahrzehnt später pendelte sich der 950 PS starke LaFerrari auf demselben Level ein. Lesen Sie also auf den folgende Seiten alles über Ferraris 200 mph-Abenteuer, erzählt von den größten Supersportwagen aus Maranello. Das Trio auf diesem Bild könnte auch den Aufstieg der Spezies Mensch symbolisieren – die Evolution vom Affen zum Homo Sapiens. Visuell trennt die beiden Antipoden Welten: Der kurvige 288 GTO hat die Bodenfreiheit eines Geländewagens, der messerscharfe F40 (rechts) kauert regelrecht am Boden. Es scheint, als wären sie zeitlich mehr als ein Jahrzehnt auseinander; dabei trennen sie nur wenige Jahre. Und dazwischen parkt auf dem Gras das »missing link« – der 288 GTO Evoluzione. Es ist noch immer unfassbar, wie die Anforderungen an den Rennsport einen so schönen Wagen wie den 288 GTO hervorbringen konnten. Der sich auch genauso famos fährt, wie er aussieht. Auf normaler Straße im Alltag ist er ähnlich komfortabel wie der designierte Gegner Porsche 959. Ferrari zeigte den 288 GTO auf dem Genfer Salon von 1984 und ließ im Oktober in Paris den Testarossa folgen. Beide unterschieden sich fundamental. Der Testarossa mit seinem »flachen« 12-Zylinder war ...