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... mit Startnummer 70 nun zusammen mit drei Roadstern und einer geschlossenen Rennlimousine erneut an den Start. Alle Modelle, die auf eigener Achse von München über die Alpen und hinterher auch wieder zurück fuhren, basierten auf dem BMW 328, der 1936 beim Eifelrennen auf dem Nürburgring erstmals für Furore gesorgt hatte. Bei der Mille Miglia von 1938 war ein 328 immerhin auf Platz acht eingelaufen; in der Klasse bis zwei Liter ohne Kompressor feierten die Münchener sogar einen Dreifachsieg. Das generalstabsmäßig organisierte BMW-Team brachte als echte Neuheit die »Kamm Rennlimousine« mit 20 Zentimeter verlängertem Radstand und nur 30 Kilo schwerem Gitterrohrrahmen aus Elektron an den Start. Mit Alu-Karosserie war sie sogar 20 Kilo leichter als die Roadster, und die Stromlinienhülle stach mit einem Cw-Wert von 0,25 sogar das Touring Coupé (0,35) aus. Auf der Autobahn München-Salzburg brachte es der in enger Zusammenarbeit mit Stromlinien-Pionier Wunibald Kamm entwickelte Wagen bei Vortests auf 230 km/h. Auch die drei Roadster waren im Windkanal optimiert worden – ihre markanten Kanten in den Kotflügeln brachten ihnen den Beinamen »Bügelfalten«-Roadster ein. Während die BMW zwischen 130 und 136 PS entwickelten, kamen die 2,5 Liter großen Reihen- Sechser der Werks-Alfa nur auf 120 PS – bei Gewichten von bis zu einer Tonne. Auch in der Spitze lagen die ...