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... kleineren Vorläufer der 6C-Reihe viele Siege; Tazio Nuvolari schlägt im Alfa Tipo B/P3 1935 am Nürburgring sogar die übermächtigen Werksteams von Mercedes und der Auto Union. 1938 verblüfft Alfa die Rennsport-Szene mit der Alfetta 158. Der Rennwagen besitzt einen 1,5-Liter Reihenachtzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, Roots-Kompressor und nahezu unglaublichen 420 PS. Biondetti, Villoresi und Farina stellen das Potential des Transaxle- Wagens, bei dem das Getriebe aus Gründen der besseren Gewichtsverteilung zusammen mit dem Differential an der Hinterachse angebracht ist, bis 1940 siegreich unter Beweis. Dann verstummen die Motoren und in Europa gehen die Lichter aus. 1947, als der Krieg vorbei und das Gröbste aufgeräumt ist, tritt Alfa Romeo wieder auf den Pisten Europas an. Und ist immer noch so überlegen, dass Dr. Giuseppe »Nino« Farina mit dem nun zum Typ 159 umfirmierten Renner 1950 die erste Formel-1-WM gewinnt. 1951 holt Juan-Manuel Fangio mit der Alfetta seinen ersten von insgesamt fünf Weltmeistertiteln. In den 50er-Jahren ändert sich der Fokus des Werks vom Formelsport hin zu Wettbewerben wie der Mille Miglia, bei denen neben Rennwagen wie Disco Volante oder 6C 300 auch Serienfahrzeuge 196 9–1977 · Alfa Romeo Montreal Der Prototyp des Montreal, der 1967 auf der Expo 67 in Montreal gezeigt wurde, war ein Mittelmotorkonzept. Das ...