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... hervorbrachte. Die Praxis, einen fetten US-Motor in ein europäisches Modell hineinzuzwängen, geht bis auf die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück – ein Beispiel war der Railton Straight 8 von 1933. In den 1950ern ermunterte zum Beispiel Chrysler italienische Stylisten, ihren Konzeptmodellen mittels amerikanischer Power zusätzliches Flair zu verpassen. So entstanden limitierte Kleinserien von zweitürigen Luxus-Coupés oder -Cabrios wie der Dual-Ghia oder der Hudson Italia. In den 60er-Jahren dann gelangte das italoamerikanische Partnerschaftsprogramm zur vollen Blüte, als nun auch Aston Martin oder Maserati eigenen Glamour mit bodenständiger Yankie-Zuverlässigkeit kombinierten. Unsere drei Helden sind alle Variationen desselben Themas. Der Jensen verkaufte sich in den elf Jahren zwischen 1966 und 1976 immerhin 6408 mal. Das Styling kam von Touring, obwohl die Autos anfangs noch bei Vignale montiert wurden. Die Power kam in Gestalt eines Chrysler-V8. Der vom Ghia-Designer Tom Tjaarda entworfene und von einem Ford-Motor angeschobene De Tomaso Pantera war wie der Interceptor ein Verkaufserfolg: rund 7200 Einheiten zwischen 1971 und 1992. Und dann ist da noch der Iso Grifo, ein GT in einer Klasse für sich. Giorgetto Giugiaro, damals noch bei Bertone, gelang ein Entwurf so elegant wie ein Ferrari und so dramatisch wie ein Lamborghini. Dazu die ...