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... – was anzeigt, dass die Uhr automatisch aufgezogen wird – bricht sie mit tradierten Designprinzipien. Die eigentiche Revolution findet jedoch im Innern statt: das berühmte Calibre 11, das erste automa tische Chronographenwerk der Uhrengeschichte. Dass die Uhr ihren heutigen Kultstatus erreichen konnte, verdankt sie einer Vorgeschichte und mehreren glücklichen Fügungen – denn es hätte alles auch anders kommen können. Also gehen wir noch etwas weiter zurück, ins Jahr 1964. Jack Heuer, Enkel von Edouard Heuer und Präsident des renommierten Uhrenbauers, hat mit dem Carrera Chronographen schon eine erste Duftmarke innerhalb der Autoszene gesetzt. Nun setzt er auf Expansion, will neue Kunden und Märkte, vor allem die USA, erobern. Durch seinen Landsmann Jo Siffert, dem in Fribourg an der Grenze von der deutschen in die französische Schweiz geborenen Rennfahrer, kommt er in Kontakt zur internationalen Motorsportszene. Damals ähnelten die Overalls der Rennfahrer noch keinen Litfaßsäulen, maximal zierten sie Aufnäher von Reifenoder Schmierstofflieferanten. Für 25.000 Schweizer Franken näht Siffert, als sauschneller, aber auch geschäftstüchtiger Fahrer bekannt, das Heuer-Logo neben einen Gulfund Marlboro-Sticker an seinen Arbeitsanzug. Auch an seinen Rennwagen prangt das Logo. Als Markenbotschafter erhält er fortan Heuer-Uhren zum Großhandelspreis ...