Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... und feierte sein Debüt – mit Kotflügeln – am 4. Juli 1937 beim GP des Automobilclubs von Frankreich in Montlhéry. Der Einsatz trug eindeutig den Charakter einer Testfahrt, wie der Berichterstatter von The Autocar notierte. »Dreyfus im »Bügeleisen«-Delahaye verlangsamte. Die Mechaniker wechselten einige der 24 Kerzen. Nach sieben Runden kam er erneut rein. Weitere Kerzen wurden getauscht, dazu der Vergaserlufteinlass mit Pappe abgeklebt, alles in betont legerer Manier. Nach einer weiteren Runde, und nachdem er noch reichlich Öl über die Strecke verteilt hatte, schied der Zwölfzylinder-Delahaye bei seinem ersten Rennen aus.« Zwei Wochen später der zweite Versuch beim Marne Grand Prix in Reims. Erstmals traf Dreyfus hier auf seinen späteren Rivalen im Millionen-Spiel, Jean-Pierre Wimille im Bugatti. Nach einem Reifenschaden drehte er sich von der Strecke und verletzte sich dabei noch am Handgelenk. Wimille gewann danach ungefährdet. Ende Juli sah man Dreyfus dann täglich bei Tests mit dem T145 in Montlhéry. Unterstützt von Jean François und einer Truppe Mechaniker, die an dem auf maximale Topspeed ausgelegten Modell (keine Kotflügel und Scheinwerfer, dazu abgedeckter Beifahrersitz) immer wieder Details änderten. Die ganze Zeit warteten sie auf Wimille und dessen Bugatti T59 mit aufgeladenem 3,3 Liter – doch das Auto war nicht fertig, und da Wimille ...