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... Fahrertalente wurde, die dieses kleine Land jemals hervorgebracht hat. Murray selbst gehörte eher nicht zu den wirklich begnadeten Fahrern. Ein Unfall in seinem Maserati am Nürburgring setzte seinen Rennfahrerambitionen 1950 ein jähes Ende – und markierte gleichzeitig den Beginn der Ecurie Ecosse. Nicht unähnlich der Entwicklung der Scuderia Ferrari, konzentrierte sich Murray fortan auf die Entwicklung seines Rennstalls, statt am Volant weiter selbst Erfolgen hinterherzujagen. Junge schottische Fahrer in Jaguar Fahrzeugen wollte er zu Erfolgen führen. Die Fahrer brachten ihre Autos mit »In diesen Tagen kamen die Fahrer mit ihren eigenen Autos zum Team«, erinnert sich Stan Sproat, langjähriger Chef-Mechaniker der Ecurie an die Frühzeit seines Arbeitgebers. »Es war ein Sport für die Bessergestellten, die Oberschicht. Aber nichts desto trotz waren das mutige Kerle und brillante Fahrer – mussten sie auch sein!«. Das erste legendäre Trio der Schotten bestand aus Sir James Scot-Douglas, Bill Dobson und Ian Stewart, die jeweils einen Jaguar XK 120 ins Team mitgebracht hatten und sich nach Stewarts Unfallreparatur spontan entschlossen, alle drei in der schottischen Nationalfarbe Blau zu lackieren. Es muss eine ungewöhnliche Truppe gewesen sein, die sich da zusammengefunden hatte. Als erster fand Ian Stewart, ein junger Motor- Enthusiast, Sohn ...