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... einen Leistungsnachschlag auf 325 kW/442 PS und 550 Nm maximales Drehmoment. Wahlweise mit Sechsgangschaltung oder der nur vierstufigen Automatik, die dem Norditaliener viel von seiner Dynamik nahm und die Höchstgeschwindigkeit knapp unter die 300 km/h drückte. Weitgehend unbeeindruckt von der Modellpflege blieb der meist zweifarbig belederte Innenraum, der es in Verarbeitung, Haptik und Design kaum mit den Wettbewerbern aufnehmen konnte. Offiziell war der 456 GT/GTA nur als 2+2-Sitzer zu bekommen. Es gab jedoch sowohl von Ferrari wie von Pininfarina Einzelanfertigungen als Shooting Brake und Cabriolet. Mit dem 612 Scaglietti begann für Ferrari ein neues Gran- Turismo-Zeitalter. Der 2004 vorgestellte 612 löste den technisch wie optisch in die Jahre gekommenen Ferrari 456 GTA ab. Der auf 5,8 Liter gewachsene V12-Saugmotor erhielt im 20 Zentimeter längeren 2+2-Sitzer einen deutlichen Leistungszuschlag auf 397 kW/540 PS. Trotz der deutlich größeren Abmessungen und dem entsprechenden Platzangebot stieg das Gewicht des Ferrari 612 Scaglietti im Vergleich zu seinem Vorgänger kaum an. Der Ferrari 612 Scaglietti war Mitte der 2000er-Jahre das Maß der Dinge. Kaum ein anderes Coupé war schneller, keines eleganter und teurer – perfekt für lange Strecken im eiligsten Galopp. Dabei wollte Ferrari mit dem 612er seinem bekanntesten Karosseriebauer ein ...