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... hatte und über die Jahre immer wieder ausgebessert worden war. Der Unterboden des Monocoques hatte zahlreiche Kratzer und Rillen, eine ausgetauschte Scherentür auf der rechten Seite wies auf einen Seitenaufprall hin und die Radkästen hatten so viele Streckentrümmer abbekommen, dass sie an manchen Stellen mit mehreren Schichten Metall ausgebessert worden waren. Doch die Wanne war strukturell intakt und die Hauptfrage bestand darin, wie weit man mit der Restaurierung gehen sollte. Mit der Reparatur der Wanne beauftragte McLaren die Verbundstoffexperten GTR Composites in Südengland, deren Techniker Steve Larder besser als jeder andere für die Arbeit an einem F1 geeignet ist. Von 1991 bis zum Produktionsende des F1 1998 konstruierte er bei McLaren die F1-Monocoques. »Die Longtail-Autos waren am schwierigsten zu bauen«, gestand er, als OCTANE ihm 2016 einen Besuch abstattete. »Das Heck erforderte einfach viel mehr Arbeit. 1997 haben wir drei Monate lang an allen Wochentagen 12 bis 14 Stunden gearbeitet, um diese Autos fertigzustellen.« Die Bodengruppe des 25R hatte zahlreiche Schläge und Kratzer erlitten. Aber da man den Einbau einer neuen Bodenplatte von innen hätte sehen können, entschieden sich Larder und sein Team, aus kosmetischen Gründen eine dünne Kohlefaserplatte mit Polyesterleim über den Unterboden zu kleben. Die Frontund die ...