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... denn es war seine Idee.« Mehrfach versagte die Konstruktion, weil entweder ein Ventil der Titankugel undicht geworden, oder die Gummiblase verklebt war, sodass sich kein Kraftstoff mehr einfüllen ließ. Auch wenn bei Tests nach dem Rennen die Probleme so nicht belegt werden konnten, war das System den Pedanten bei Porsche offensichtlich doch so suspekt, dass es nach dem Rennen am Gaisberg nie mehr zum Einsatz kam. Im letzten Rennen am Mont Ventoux startete Mitter ein letztes Mal im 910 034, während die Ingenieure Stommelens 909 wieder mit einer konventionellen Benzinpumpe ausstatteten – sehr zum Ärger von Piëch, wie sich Peter Falk erinnert: »Piëch war überzeugt davon, dass seine Idee funktionieren musste. Uns war aber klar, dass man das in den zwei Wochen zwischen den Rennen nicht hinkriegen konnte. Die Genehmigung, stattdessen eine Benzinpumpe einzubauen, hätten wir nie von ihm bekommen. Deshalb haben wir auch nicht darum gebeten, sondern es am Ende einfach gemacht.« Der Sieg der Revolution blieb so am Gaisberg, wie auch beim letzten Saisonrennen am Mont Ventoux aus. Beide Rennen gewann Mitter im 910 und wurde Berg Europameister vor Stommelen. Ferrari holte sich im Jahr darauf ohne ernsthafte Konkurrenz noch einmal den Europameister-Titel. Die Zeit der großen Duelle am Berg war vorbei. Porsche wandte sich komplett dem Langstreckensport zu ...