Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Glas für die Seitenfenster und die Heckscheibe. Um Interesse am RS 3.8 zu wecken und den Verkauf der für die Homologierung notwendigen 50 Einheiten zu fördern, brachte Porsche Anfang 1993 ein Exemplar nach Donington Park, um es der britischen Presse vorzustellen. Wir waren alle hingerissen, aber nach dem Essen war ich noch um einiges mehr beeindruckt. Es hatte gerade stark geregnet und ich fragte Jürgen Barth, ob er mir zeigen könne, wie man einen leistungsstarken 911 auf fetten Reifen im Nassen fährt. Noch in seiner Anzugsjacke kam er meiner Bitte nach und schnipste seine Zigarette aus dem Fenster, als wir die Boxengasse hinunterpreschten. Es war eine Offenbarung. Das Untersteuern, das im Trockenen in jeder Kurve lauerte, neutralisierte Barth einfach dadurch, dass er den RS bei jeder Gelegenheit per Pedaldruck ins Übersteuern brachte – sogar durch die sich den Berg hinunter schlängelnden Craner Curves hindurch. Es ist bis heute eine der besten Fahrkunstdemonstrationen, die ich erlebt habe. Als wir nach zwei Runden zurückkamen, standen die Journalisten Schlange. Zwei Monate später holte Barth zusammen mit Dominique Dupoy und Joël Gouhier in einem RSR den Klassensieg (und den 15. Gesamtplatz) in Le Mans. Zwar profitierten sie davon, dass dem schnelleren Jaguar XJ220 wegen einer technischen Unregelmäßigkeit der GT-Sieg verwehrt wurde, doch noch vor ...