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... der Frühzeit waren die Logos üppig und mit fließender Inschrift. Die riesigen Kühler früher Automobile boten eine Art Leinwand für diese grandiosen Embleme« Stephen Coles F rüher oder später muss man dem Kind einen Namen geben. Das wissen Eltern genauso wie Entdecker und Erfinder: Wenn etwas von Be deutung ist, muss es benannt werden. Mit dem Namen erhält es eine Identität, und so steht es dann schwarz auf weiß in der Geburtsurkunde oder dem Patentantrag oder im Fahrzeugschein. Unter D1 und D2: Fahrzeughersteller und »Typ/Variante/Version« wird es verewigt, in Computerschrift, wie vom Nadeldrucker. Was dort noch als W113 oder E65 geführt wird, erwacht auf dem Kofferraumdeckel zu eigenem neuen Glanz. Die Idee des Marken namens – des brands, weil von Cowboys auf Rinderschenkel ge brannt – ist eng verknüpft mit groß- volumiger Produktion. Mit Industriedesign und Massenherstellung entstanden Logos. Hersteller mussten, irgendwann nach Carl Benz’ »Patentwagen No. 1«, jedem neuen Kind einen Namen geben. Das erklärt, weshalb man bei den »Ancestors« bis Baujahr 1905 vergeblich nach Logos suchen kann, bei den Veteranen der brass era finden sich gelegentlich Messing-Schilder. So richtig losgegangen ist es mit den Namen und Namensschildern erst mit der Modellvielfalt nach 1945. Ab hier sagt nicht nur jedes Foto mehr als tausend Worte, sondern ...