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... befand sich ein Chassis der Turiner Firma Maggiora (Profilrohrrahmen, Radstand 2,40 m, etwas kürzer als der des Sebring oder des Spider Vignale), die Mehrrohrkonstruktion des Rahmens stammte vom Birdcage. Der französische Maserati- Importeur Colonel John Simone schlug vor, den Berlina 2 Posti später Mistral zu nennen, nach dem Fallwind im unteren Rhônetal. So begann für Maserati die Tradition, Zweisitzer nach Winden zu benennen – dagegen die 2+2- Modelle nach Rennstrecken. Unter der Motorhaube arbeitete ein Sechszylinder-Einspritzmotor, der auf 3,7 Liter aufgebohrt 245 PS entwickelte. Dokumentiert wurde damals: »Die Doppelzündung und die indirekte Benzineinspritzung sorgen für Leistung, Weichheit und außergewöhnliche Sparsamkeit.« Aus Erfahrung wissen wir inzwischen, dass die mechanische Benzineinspritzung von Lucas schwer einzustellen ist und – obwohl im Renneinsatz effektiv – für Serienfahrzeuge kaum geeignet. Daher haben viele Besitzer, besonders in den USA, Vergaser eingebaut. Trotzdem kam der Maserati bei einem Test für die italienische Zeitschrift Quattroruote auf 227 km/h. Mit so einem Motor musste der Mistral natürlich die Aufmerksamkeit des jungen Dody Jost wecken. Er hatte ja schon früh für schnelle Autos und Boote geschwärmt. Hier kam wieder das Schicksal ins Spiel: 1964 kaufte ein mit der Familie befreundeter Juwelier einen Mistral in ...