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... die mit Autobaukunst betörten, waren nicht mehr zu verkaufen, schon gar nicht, wenn man – wie beim C2 – ohnehin nur zwei Exemplare absetzen wollte. Aufgrund finanzieller Probleme mit der in seinem Marktsegment unzuverlässigen Kund schaft und mit anderen Projekten – darunter ja auch Motorsport – verkaufte Voisin Teile des Unternehmens an Imperia. Die belgische Firma nutzte kurz darauf Voisins Geldnot, erwarb die Mehrheitsrechte – und feuerte den Firmengründer. Das von Imperia engagierte Management setzte den Niedergang fort. Voisin ging vor Gericht, klagte, gewann das Verfahren und übernahm 1933 wieder die Kontrolle. Wie? Flucht nach vorne: Er setzte voll auf Risiko. Schluss mit den kompromisslosen Konstruktionen moderner, aber eigentümlicher Luxuswagen, Neubeginn mit exzentrischen Designs für richtig reiche Kunden, sofern die ein Faible für die Avantgarde hatten. Bloß nicht kleckern. Das erste Resultat war der C25 Aérodyne, mit dem Voisin 1934 auf dem Pariser Autosalon für Aufruhr sorgte. Selbst neben den von Labourdette, aber auch Gaston Grümmer karosserierten Renaults und dem »Yo-Yo« Delage – allesamt im Grand Palais – fiel der kühne Entwurf Voisins auf. Noch 1936 staunte Motorwelt unter der Überschrift „Pariser Chic“: »Um wirklich niemanden Not leiden lassen zu müssen, präsentiert Gabriel Voisin dem erstaunten Publikum (und der ...