Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... der der Countach losschießt. Die ganze Zeit scheppert und rasselt die Kraftübertragung neben meiner Hüfte – und dann fängt es auch noch an zu regnen und während ich an dem Scheibenwischer vorbeipeile und mit mehr Power experimentiere, frage ich mich, wo der Lamborghini und ich wohl enden. Werden die Kombination aus Kraft und Wasser sich trotz der mächtigen Reifendimensionen von 345/35 als eine zu große Herausforderung für die Hinterreifen erweisen? Tatsächlich aber ist der Grip saugut – fühlbar durch die Lenkung, deren Charakter mit steigender Geschwindigkeit eine erstaunliche Wandlung durchmacht. Nun ist sie präzise wie die des Ferrari, nur kerniger. Sie ist präzise genug, um den Lambo zu genießen. Auch er schreit nach größeren Straßen und weniger Autos – wie ein Phantom-Jet für den Alltagsgebrauch. Wenn Stau und Enge den Rhythmus stören, ist der Frust im Lambo größer, weil es so anstrengend ist, ihn überhaupt auf Kurs zu halten. Könnte ich mit einem derart fordernden Auto leben? Die Frage ist beantwortet, sobald ich wieder im Ferrari sitze. Meine Muskeln schmerzen noch vom Countach-Training – und der Testarossa ist plötzlich ein Musterbeispiel akribischer Produktentwicklung. Fahrerfreundlich und leicht zu bedienen. Der Lamborghini hat etwas Mystisches an sich, eventuell verbreitet durch Menschen, die ihn nur von Postern kennen. Will man ein Auto, ...