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... Audi zehrt bis heute vom Sieg bei der Rallye Monte Carlo, Sie wissen schon, mit Walter Röhrl 1984 im wilden Quattro. Lancia gewann dort 13 Mal, fast vergessen. Genau wie die Tatsache, dass der Delta dem Team sechs Markenweltmeisterschaften in Folge einbrachte. »Der Delta war eine unglaubliche Überraschung«, so Cesare Fiorio, der damalige Manager des Lancia World Rallye Teams. »Er war ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Dann stand zum Ende der ersten Etappe zur Rallye Monte Carlo 1987 eine Lancia-Dreifachführung in den Zeittabellen. In der Saison davor starteten wir noch mit dem Delta S4. Ein Siegerauto, das nach fünf Jahren noch konkurrenzfähig gewesen wäre. Dann starben am zweiten Mai 1986 unser Fahrer Henri Toivonen, sein Beifahrer Sergio Cresto und in der Folge die Gruppe B. Zu oft waren diese Autos in furchtbare Unfälle verwickelt – ich wundere mich noch immer, dass Ari Vatanen in Argentinien überlebt hat.« Fiorio erzählt weiter: »Die FIA strich die Gruppe B ersatzlos, und die Teams mussten sich von Grund auf neu orientieren. Im Konzern war da nur noch der Fiat Uno Turbo für die Gruppe A, doch wir brauchten etwas mit Allradantrieb, den nur der alte Delta hatte. Als Nebenprodukt der Entwicklung des S4. Für die Entwicklung eines neuen und konkurrenzfähigen Rallyewagens blieben uns gerade sechs Monate. Die anderen Teams ...