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... teilte, sondern auch seine Philosophie. Wie Chapman war Rédélé davon überzeugt, dass Leistung am besten durch Gewichtsreduzierung zu erzielen war. Die beiden besprachen die technischen Details des geplanten Le Mans-Prototyps und Lotus stellte Alpine seine besten Ingenieure zur Verfügung. Einer davon, Len Terry, konstruierte ein Fahrgestell ähnlich dem des letzten Lotus 23, doch das Design des »M63« genannten Autos entsprach nicht dem damaligen Le-Mans-Reglement. Rédélés Ingenieure machten die notwendigen Modifikationen und ergänzten den Rahmen um ein zentrales Rohr – ein bei Alpine gängiges Strukturelement. Gleichzeitig vereinbarte Rédélé mit Renault die Lieferung von Motoren über den französischen Rennstall Gordini. Und Alpines brillanter Aerodynamik- Ingenieur Marcel Hubert entwarf eine schlanke Glasfaserkarosserie. Das Auto war von Beginn an erfolgreich. Mit José Rosinski und Lloyd Casner am Steuer holte ein M63 den Klassensieg beim 1000-km-Rennen am Nürburgring 1963. Doch dem Triumph folgte die Tragödie. Für Le Mans im Juni 1963 waren drei M63 und sechs Fahrer gemeldet, doch kein einziger Alpine sah die Ziellinie und nur fünf Fahrer überstanden den Renneinsatz. Der Brasilianer Christian Heins starb in seinem brennenden Auto, nachdem er versucht hatte, dem auf dem Dach liegenden Jaguar E-Type von Roy Salvadori und dem gestrandeten ...